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Utzmemmingen
Utzmemmingen

Utzmemmingen - der größte Ortsteil

Mit ca. 1.100 Einwohnern ist Utzmemmingen der größte Ortsteil der Gemeinde Riesbürg und hat eine Markungsfläche von 964 ha. Der seit 1972 staatlich anerkannte Erholungsort Utzmemmingen liegt in einer reizvollen, abwechslungsreichen Hügellandschaft, im Zusammenschluss zweier romantischer Täler. Unmittelbar am Ortsrand beginnt das geschlossene Waldgebiet des "Albtraufs", das zur Schwäbischen Alb aufsteigt.

Übernachtungsmöglichkeiten bestehen in modernen Gasthöfen, auch ein Campingplatz in reizvoller Landschaft am Röhrbachsee (mit Angelmöglichkeiten) lädt die Urlauber ein. Rast- und Einkehrmöglichkeiten für Wanderer, Radfahrer usw. gibt es in gut bürgerlichen Gaststätten.

Blick auf Utzmemmingen
Blick auf Utzmemmingen
Kath. Kirche St. Martin, Utzmemmingen
Kath. Kirche St. Martin, Utzmemmingen

Entlang des Riegelberges zeugen die weit bekannten Ofnethöhlen von einer dreizehntausend Jahre alten Besiedelung. Einen Besuch wert ist auch der römische Gutshof "Villa rustica", der in seinen Grundmauern sorgfältig restauriert wurde. Er liegt schön eingebettet unter den Ofnethöhlen zwischen Utzmemmingen und Ederheim. Bevor die amerikanischen Astronauten von Apollo 14 und 17 ihren Flug zum Mond absolvierten, hielten diese im Jahre 1970 ein so genanntes "field training" im Ries und auch im historischen Suevitsteinbruch bei der Alten Bürg bei Utzmemmingen ab. Durch den Meteoriteneinschlag vor ca. 14,8 Mio. Jahren, der die heutige Ebene des Rieses gebildet hat, ist dieser Suevit - Steinbruch (Suevit = auch Schwabenstein genannt = ähnelt dem Mondgestein) entstanden.

Ofnethöhlen und römischer Gutshof
Ofnethöhlen und römischer Gutshof
Ofnethöhle
Ofnethöhle

Utzmemmingen ist alemannischen Ursprungs und wird erstmals 852 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Fulda unter dem Namen "Vzmaningen" erwähnt. Neben den Grafen von Oettingen waren auch die Edelherren von Hürnheim, dann die Klöster Kaisheim und Deggingen, ferner patrizische Familien und das Spital in Nördlingen hier begütert.

1471 wurden einige Anwesen an die Deutschordenskommende Kapfenburg verkauft; die Hauptmasse der Besitzungen zogen die Grafen von Oettingen allmählich an sich. 1634 wurde das Dorf geplündert, und in Brand gesteckt. Brände waren auch 1733, 1740, 1792, 1805 und 1913 zu beklagen. 1806 kam Utzmemmingen nach Bayern und 1810 nach Württemberg.

Die Kath. Pfarrkirche ist außer dem Heiligen Martin auch dem Heiligen Sebastian geweiht. Das Gotteshaus steht etwas erhöht, umgeben vom Friedhof. Die Kirche wurde nach der Zerstörung im 30jährigen Krieg im Barockstil wieder aufgebaut, der Innenausbau reicht schon in die Rokoko-Zeit. Die Kirche ist mit Stuck und Fresken geschmückt und mit Zopfaltären ausgestattet.

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